Willkommen auf meiner Seite

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Die Seramas entstanden aus der sorgfältigen Kreuzung verschiedener Rassen in Malaysia.

Die erste Seramas außerhalb Malaysias wurden durch den Amerikaner Jerry Schexnayder nach Amerika importiert. Schexnayder importierte im Jahr 2000 insgesamt 105 Hennen und 35 Hähne.

Diese Mini-Hühner waren alle Nachkommen von  Herrn Chooi aus Penang. Jerry Schexnayder hat sich in den letzten Jahren sehr für die Seramas eingesetzt und zu ihrer Verbreitung in Europa beigetragen.

Die Seramas sind wunderbare Haustiere. Sie sind sowohl drinnen als auch draußen zu halten.

Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer sehr ruhigen und liebevolle Art, benötigen sie keine sehr großen Behausungen. Wenn sie draußen gehalten werden ist zu berücksichtigen, dass sie eine zusätzliche Heizung im Winter benötigen. Sie haben schließlich ihren Ursprung in einem tropischen Land.

Die Seramas sind nicht nur nach ihrem Aussehen, sondern auch nach ihrem Charakter ausgewählt. Dies ist man in der Hühnerzucht nicht gewohnt. In Malaysia schenkt man dem Charakter viel Aufmerksamkeit. Auffallend an dem Charakter ist, dass sie dem Menschen sehr anhänglich sind. Außerdem sind sie sanft und sozial verträglich.

In Malaysia werden in den großen Städten jedes Wochenende Serama-Ausstellungen organisiert. Dort werden die Seramas nicht in Käfigen ausgestellt, wie wir es bei uns von den Geflügelausstellungen kennen. Ein Serama zeigt sich im Käfig nicht gut. Die Tiere werden den Preisrichtern frei stehend auf einem Tisch gezeigt. So kommt der Serama voll zur Geltung und wird stolz der Öffentlichkeit präsentiert

Dabei werden Seramas in drei verschiedenen Gewichtsklassen eingeteilt:

 

Hähne

A Klasse von .......bis   350 Gramm

B Klasse von 351 bis   500 Gramm

C Klasse von 501 bis   600 Gramm

 

Hennen

A Klasse von.........bis  325 Gramm

B Klasse von 326  bis  425 Gramm

C Klasse  von 426 bis  525 Gramm

 

Junge Hähne  bis  500 Gramm

Junge Hennen  bis 425 Gramm

Bei der Zucht von Seramas gibt es keine festgelegten Farben. Das bedeutet, dass man bei einem Paar Serama auch nicht sagen kann, welche Farben daraus hervorkommen. Die Farben können immer wieder variieren. Dadurch hat man ein tolles Farbenspiel im Hühnerhof. In Malaysia sind mehr als 2000 Farbvarianten dokumentiert.

Die Farbenzucht spielt bei den Seramas keine große Rolle. Es werden mittlerweile einige Stämme in weiß gezüchtet. Allerdings hat bei der Zucht die Auswahl des Typs die höchste Priorität. In Malaysia unterscheidet man 9 verschiedene Typen. In Deutschland wird der Typ des amerikanischen Standards übernommen.

 

Die Herausforderung bei der Zucht besteht darin dass nicht aus den Verpaarungen der kleinsten Seramas auch der kleinste Nachwuchs entsteht. Gerade die kleinsten Tiere können unfruchtbar sein und Seramas der Klasse C können durchaus auch kleine Nachkommen erzeugen. Erfahrungsgemäß entstehen aus dem Gelege von 6 Eiern 1kleines, 2mittlere und 3 größere Hühnchen.

Die Gelege bestehen für mich aus „Überraschungseiern“. Selbst wenn auch nur weiße Küken schlüpfen ist die Entwicklung des  Federkleides spannend und nach einem halben Jahr sind diese kaum noch wieder zu erkennen . Selbst beim Gelege von einem Zuchtpaar kann jedes Küken eine andere Farbe haben.

Beschäftigt man sich intensiv mit dem Nachwuchs sind immer wieder sehr zahme Tiere dabei die einen täglich innig und vorwitzig begrüßen. Immer in der Erwartung besonderer Leckereien. Andere sind nicht scheu aber behalten ihre instinktive Vorsicht dennoch. Auch hier hat man  von Gelege zu Gelege unterschiedliche Charaktere.

 

Europäischer Standard der Seramas

JJ Kinder geboren 28.9.2010